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	<title>Gesundheitsfonds &#8211; Vorsorgewissen</title>
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		<title>Gesundheitsfonds: Die Folgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheitsfonds]]></category>
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<h2 class="wp-block-heading">Gesundheitsfonds: Die Folgen</h2>



<p>Viele Dinge, die sich aus der Umsetzung des Gesundheitsfonds ergeben, lassen sich natürlich zum aktuellen Zeitpunkt nicht vollständig überschauen. Insbesondere die Frage, ob die Finanzierung tatsächlich so funktioniert und ob es zu einer (politisch durchaus gewünschten) Konkurrenzsituation zwischen den Krankenkassen kommen wird, bleibt noch offen. Allerdings gibt es schon einige Punkte, die bereits im Vorfeld hinterfragt werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kassenwechsel: Eine Frage des Geldes</h2>



<p>Eine Sache lässt sich nach Einschätzung von Experten nämlich bereits jetzt absehen. Kassen, die ihren Versicherten Zuschläge aufbrummen müssen, werden unter Druck geraten. So rechnen viele damit, dass dann ein erheblicher Mitgliederschwund einsetzen werde.</p>



<p>Diese Einschätzung basiert auf einer Umfrage, die durch den BKK-Bundesverband durchgeführt worden ist. Rund ein Drittel der Versicherten würde demnach einen Zuschlag zum Anlass nehmen, sich eine neue Krankenkasse zu suchen.</p>



<p>Umgekehrt gilt das auch für die Zahlung von Prämien: So werden Krankenkassen, die ihren Versicherten eine Prämie zahlen, offensichtlich attraktiv für einen Wechsel.</p>



<p>Das neue System würde so tatsächlich mehr Wettbewerb erzeugen; doch wie werden die Krankenkassen darauf reagieren?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr Leistung oder weniger?</h2>



<p>Für die Krankenkassen ergibt sich damit die Frage, wie in diesen Fällen zu reagieren sein wird. Ein wichtiger Faktor, der nicht allein mit dem Geld zusammenhängt, sind die Leistungen der jeweiligen Krankenkasse. Landauf, landab wird immer wieder betont, dass die Versicherten in Deutschland keine Krankenkasse haben wollen, die zwar billig, aber auch leistungsschwach ist.</p>



<p>Auf der Basis dieser Einschätzung gehen viele Experten davon aus, dass das Leistungsspektrum einen sehr wichtigen Aspekt ausmachen wird, der vielleicht die reinen finanziellen Gesichtspunkte sogar aufwiegen könnte. Service und Leistungstransparenz stehen dabei ganz oben.</p>



<p>Es bleibt abzuwarten, welche Richtung von den Kassen eingeschlagen werden wird. Einige könnten sicherlich versuchen, über die Preisschraube sich aus der Affäre zu ziehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergründe zum Gesundheitsfonds</h2>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="/gesundheitsreform/gesundheitsfonds/gesundheitsfonds-fast-keiner-mag-ihn/">Gesundheitsfonds: (Fast) keiner mag ihn</a></li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="/gesundheitsreform/gesundheitsfonds/gesundheitsfonds-so-soll-es-funktionieren/">Gesundheitsfonds: So soll es funktionieren</a></li></ul>



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		<title>Gesundheitsfonds: (Fast) keiner mag ihn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheitsfonds]]></category>
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<h2 class="wp-block-heading">Gesundheitsfonds: (Fast) keiner mag ihn</h2>



<p>Sollten sich die Meldungen in den Medien bestätigen, wird der Gesundheitsfonds ab 2009 realisiert werden. Das wäre – gemessen an der Abneigung – schon fast sensationell. Erstaunlich ist nämlich, dass es kaum jemanden gibt, der den Gesundheitsfonds wirklich will.</p>



<p>Die Ärzte nicht, die Patienten ebenfalls nicht, seitens der Arbeitgeber gibt es Vorbehalte, die Länder schließlich haben auch Einwände und Experten und Partei-Politiker sind mit dem Gesundheitsfonds ebenfalls nicht grün. Doch er kommt. Warum?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Macht entscheidet</h2>



<p>Das hat unter anderem mit der politischen Machtstruktur zu tun, so jedenfalls lautet einer der Erklärungsansätze. Die Kanzlerin, Frau Angela Merkel, hat sich auf die Umsetzung der Gesundheitsreform inklusive Gesundheitsfonds festgelegt. Von dieser Meinung ist sie bislang auch nicht abgerückt, aller Kritik am Gesundheitsfonds zum Trotz.</p>



<p>Wer sich nun gegen das auflehnt und vorgeht, beschädigt die Kanzlerin. Das hält nach Einschätzung zahlreicher Beobachter viele potenzielle Gegner innerhalb der Partei und diversen Gruppen davon ab, mehr als bloße Kritik zu üben.</p>



<p>Für die SPD wäre eine Beschädigung von Angela Merkel sicherlich nicht unbedingt ein Grund, den Gesundheitsfonds zu stützen. Doch gibt es andere Gründe. Zum einen natürlich, dass Ulla Schmidt, die Gesundheitsministerin, für die Gesundheitsreform verantwortlich ist. Das verbietet der SPD letztlich, mit ganzer Konsequenz gegen den Gesundheitsfonds vorzugehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Folgenloses Bürokratie-Monster</h2>



<p>Jenseits dieser Überlegungen wird auch immer wieder ein anderes Motiv vorgebracht. Der Gesundheitsfonds ist nach Einschätzung vieler Kritiker weitgehend überflüssig.</p>



<p>Genau das ist nach Einschätzung mancher Beobachter aber ein Grund dafür, warum die Kanzlerin auf die Durchführung besteht: Eine folgenlose bürokratische Institution, die dann als Symbol für die Durchführung einer Reform vorgeführt werden kann.</p>



<p>Die Frage ist allerdings, wie lange der Gesundheitsfonds wirklich bestehen wird. Da sich nach Einschätzung der meisten Experten die gewünschte Konkurrenz zwischen den Krankenkassen auch ohne den Fonds erreichten lässt und etwas derart Unbeliebtes schön im Wahlkampf verwenden lässt, könnte es gut sein, dass der Gesundheitsfonds schon bald nach seinem Entstehen wieder verschwinden wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergründe zum Gesundheitsfonds</h2>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="/gesundheitsreform/gesundheitsfonds/gesundheitsfonds-fast-keiner-mag-ihn/">Gesundheitsfonds: (Fast) keiner mag ihn</a></li></ul>



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		<title>Gesundheitsfonds: So soll es funktionieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheitsfonds]]></category>
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<h2 class="wp-block-heading">Gesundheitsfonds: So soll es funktionieren</h2>



<p>Im Rahmen der 2007 beschlossenen Gesundheitsreform wird ab 2009 der so genannte Gesundheitsfonds eingeführt. Der Begriff „Gesundheitsfonds&#8220; ist eigentlich irreführend, denn es handelt sich im Grunde genommen um einen voluminösen Topf, der aus drei Quellen mit finanziellen Mitteln gefüllt wird, ehe die Beträge wieder an die Krankenkassen ausgeschüttet werden. Der Gesundheitsfonds ist somit eher eine Sammelstelle für mehrere Milliarden Euro, die jährlich dorthin abgeführt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drei Quellen füllen den Topf</h2>



<p>Insgesamt soll der Gesundheitsfonds rund 145 Milliarden Euro umfassen, die aus drei Quellen in den zentralen Sammeltopf sprudeln sollen. Mehr als die Hälfte davon, also 75 Milliarden Euro, kommen aus den Taschen der Versicherten, die rund acht Prozent ihres Bruttolohns an den Topf abführen müssen.</p>



<p>Die nächste große Gruppe sind die Unternehmen, die rund sieben Prozent des Bruttolohns zahlen werden, was einem Volumen von rund 65 Milliarden Euro entspricht. Der Unterschied zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern ist ein Kritikpunkt, der immer wieder vorgebracht worden ist.</p>



<p>Die dritte Quelle sind alle Steuerzahler: Ein Zuschuss von vier Milliarden Euro soll durch die Steuerzahler finanziert werden, dieser soll jährlich um 1,5 Milliarden Euro steigen. Damit werden unter anderem die Krankenkassen-Beiträge für Kinder finanziert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Finanzierung</h2>



<p>Der Gesundheitsfonds, der so dem Plan entsprechend 145 Milliarden Euro fassen soll, wird mindestens 95 Prozent der Ausgaben finanzieren müssen. Die Kassen erhalten für jeden Versicherten eine einheitliche Pauschale, die nach diversen Kriterien aufgestockt oder verringert werden kann.</p>



<p>Neben diesem Grundprinzip gibt es noch so genannte Zuschläge oder Rückerstattungen, welche allein die Versicherten betreffen. So sollen gut wirtschaftende Kassen ihren Versicherten einen Teil der Beiträge zurückerstatten; jene Kassen, die nicht mit ihrem Geld auskommen, werden dagegen einen Zusatzbeitrag erheben müssen, der allerdings nicht mehr als ein Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen ausmachen darf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergründe zum Gesundheitsfonds</h2>



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