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	<title>Sparen &#8211; Vorsorgewissen</title>
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		<title>Sparweltmeister Deutschland: Nur eine Minderheit spart wirklich viel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sparen]]></category>
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<h2 class="wp-block-heading">Sparweltmeister Deutschland: Nur eine Minderheit spart wirklich viel</h2>



<p>Statistiken haben ihre Tücken. So ist vom britischen Kriegspremier Winston Churchill das Bonmot überliefert, er glaube nur jener Statistik, die er selbst gefälscht habe. So drastisch muss man das nicht sehen, Vorsicht ist in jedem Fall nicht verkehrt. Oft lohnt es sich, bei statistischen Fragen den Details nachzuspüren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sparquote: Insgesamt hoch</h2>



<p>Ein Beispiel dafür ist die Sparquote. Bekanntermaßen gelten die Deutschen als wahre Weltmeister im Sparen, vor allem im Vergleich zu den US-Amerikanern, die auf Pump leben. Rund elf Prozent soll die Sparquote in Deutschland betragen, jenseits des Atlantiks sind es minus 0,5 Prozent. Doch das ist allenfalls die halbe Wahrheit. Denn die so genannte Sparquote ist ein Querschnitt durch die gesamte Bevölkerung. Wer diese nach Einkommensgruppen aufgliedert, erhält ein wesentlich anderes Bild: So sind es nur vergleichsweise wenige Deutsche, die tatsächlich viel sparen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Niedrige Einkommen sparen nicht</h2>



<p>Haushalte mit einem Nettoeinkommen von 900 Euro pro Monat, sparen gar nicht. Hier errechnen die Statistiker einen haarsträubenden Wert von minus zwölf Prozent. Die Schwelle, ab der die Sparquote ins Positive dreht, liegt bei einem Nettoeinkommen von 1.300 Euro pro Monat. Doch selbst die Einkommen zwischen 1.300 und 1.500 Euro monatlich kommen auf eine kümmerliche Sparquote von 0,5 Prozent. Überschreitet das Einkommen die Schwelle von 2.000 Euro, sind es bereits 4,5 Prozent Sparquote, um auf neun Prozent in die Höhe zu schießen, sobald die Einkünfte jenseits der 2.600 Euro liegen. Bezieher von Nettoeinkommen zwischen 5.000 und 18.000 Euro monatlich kommen auf eine Quote von 22 Prozent.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Altervorsorge: Nichts für Geringverdiener</h2>



<p>So bleibt doch ein sehr differenziertes Bild zurück, wenn auf das Sparverhalten geschaut wird. Niedrige Einkommen, so lautet das Fazit der Experten, sind praktisch nicht in der Lage, sich eine private Altervorsorge aufzubauen, denn dazu muss gespart werden können. Das erklärt vielleicht auch, warum ein großer Teil der Riester-Sparer nicht die vollen Zulagen des Staates erhält: Denn dazu muss ein nicht unbeträchtlicher Teil des Vorjahreseinkommens gespart werden. Zu den Gründen, die das Sparen erschweren, zählt nach Einschätzung von Experten auch das deutsche Steuerrecht. Das, so lautet der Vorwurf, würde Gering- und Durchschnittsverdiener besonders stark belasten.</p>
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		<title>Mietkaution: Alternativen zum Sparbuch?</title>
		<link>https://vorsorgewissen.de/private-finanzen/sparen/mietkaution-alternativen-zum-sparbuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sparen]]></category>
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<h2 class="wp-block-heading">Mietkaution: Alternativen zum Sparbuch?</h2>



<p>Nach Einschätzung von Branchenbeobachtern ruhen zwischen 20 und 30 Milliarden Euro an Mietkautionen auf entsprechenden Konten. Oftmals handelt es sich dabei um Sparbücher, auch wenn es sich bei diesen um Anlageformen mit äußerst geringen Renditen handelt: Niedrige Zinsen werden oftmals durch eine saftige Einrichtungsgebühr noch einmal gedrückt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fonds und Anleihen sind riskant</h2>



<p>Gerade die niedrigen Erträge von Mietkautionskonten wirft die Frage auf, ob es bessere Alternativen zum Sparbuch gibt. Fonds und Anleihen sind nach Einschätzung von Finanzexperten trotz höherer Renditeaussichten keine Alternative.</p>



<p>Der Grund ist, dass bei Fonds unter dem Strich auch ein Verlust herauskommen kann, wenn man bei Umzug etwa die Mietkaution benötigt und der Zeitpunkt ungünstig ist. Die herben Kursverluste des Jahres 2008 haben gezeigt, dass man das nicht unterschätzen darf. Wer in einer solchen Situation umziehen muss, macht eine negative Rendite.</p>



<p>Auch Anleihen können ihre Tücken haben, etwa wenn die Rückzahlung fest terminiert ist und zeitlich noch erheblich in der Zukunft liegen. Hier gilt im Falle eines früheren Umzuges das gleiche wie im Falle von Fonds: Im ungünstigen Fall müsste eine solche Anleihe über die Börse verkauft werden, möglicherweise mit Verlust.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Versicherungsmodelle: Nicht für jedermann</h2>



<p>Bleiben grundsätzlich andere Modelle als mögliche Alternativen: So drängt die Versicherungswirtschaft mit eigenen Angeboten auf den Markt. Hier wird die Mietkaution vom Mieter nicht mehr aufgebracht, sondern eine regelmäßige Gebühr bezahlt. Der Versicherungskonzern tritt damit als eine Art Bürge auf, der einspringt, wenn der Vermieter auf die Kaution zurückgreifen müsste.</p>



<p>So werden nach Angaben der Stiftung Warentest, die ein Beispiel für dieses Modell vorgestellt hat, für eine Kaution in Höhe von 2.000 Euro im Jahr zunächst 150 Euro, dann 110 Euro pro Jahr fällig. Der Haken: Nach Auszug erhält der Mieter natürlich nichts zurück, er erzielt im Gegensatz zum Sparbuch wieder eine negative Rendite. Der Vorteil liegt allerdings auch auf der Hand: Wer 2.000 Euro (oder mehr) nicht aufzubringen vermag, kann so trotzdem eine Kaution zahlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tagesanleihe vom Bund?</h2>



<p>Eine interessante Alternative bildet die Tagesanleihe der Bundesrepublik Deutschland. Hier lässt sich für die Mietkaution entsprechend eine Tagesanleihe kaufen und dem Vermieter verpfänden. Hier verbinden sich die Aussichten auf eine sichere Anleihe mit einer großen Flexibilität und einer raschen Zinsanpassung. Anders als es Banken und Sparkassen handhaben, werden hier im Falle steigender Zinsen diese sofort an den Anleger weitergegeben.</p>
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