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	<title>Krankenversicherung &#8211; Vorsorgewissen</title>
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		<title>Private Krankenversicherung: Teuerung im Alter umgehen</title>
		<link>https://vorsorgewissen.de/versicherung/krankenversicherung/privat/private-krankenversicherung-teuerung-im-alter-umgehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Private Krankenversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Private Krankenversicherung erfreut sich weiterhin weit gehender Beliebtheit. Sei es, weil die Kunden sich durch die niedrigen Beiträge im Vergleich zur...]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Private Krankenversicherung: Teuerung im Alter umgehen</h2>



<p>Die Private Krankenversicherung erfreut sich weiterhin weit gehender Beliebtheit. Sei es, weil die Kunden sich durch die niedrigen Beiträge im Vergleich zur Gesetzlichen Krankenversicherung anlocken lassen. Sei es durch den Anspruch auf bessere Leistungen, für die sie bei der GKV zusätzliche Versicherungen abschließen müssten.</p>



<p>Allerings beruht das grundlegende Geschäftsmodell der PKV auf einem sehr spezifischen Aspekt. Um jungen, gesunden Menschen eine Versicherung verkaufen zu können, müssen die Tarife möglichst günstig sein. Das geht nur, wenn in dem Tarif möglichst wenige Menschen mit kostenintensiven Erkrankungen befinden.</p>



<p>Das betriff häufig ältere Menschen – also „Altkunden&#8220; von den Versicherungen. Die Gesellschaften schließen daher regelmäßig Tarife für neue Kunden, wenn sich die Kosten allzu sehr in die Höhe türmen, meinen Experten. Neue Tarife werden aus dem Boden gestampft und eifrig beworben.</p>



<p>Zurück im geschlossenen Tarif bleiben Altkunden, die sich plötzlich zum Teil dramatisch steigenden Beiträgen gegenübersehen. In Medien ist die Rede von privat Versicherten, die 71 Prozent Steigerung der Beiträge von einem zum nächsten Jahr auszuhalten hatte. Das ist eine drastische finanzielle Belastung und wird von Branchenkennern auf das genannte Geschäftsmodell zurückgeführt.</p>



<p>Für die betroffenen Versicherten bleibt oft nur die Wut über die in die Höhe schnellenden Beiträge. Zwar steigen diese nicht immer so extrem an, doch auch im Durchschnitt sind die Anstiege höher als bei den Gesetzlichen Krankenkassen. Die Süddeutsche Zeitung hat jüngst einen Vergleich angestellt, nach dem die PKV von 1997 bis 2009 im Schnitt um 55 Prozent zulegte, während die GKV umd 32 Prozent stieg.</p>



<p>Doch können sich die Betroffenen durchaus wehren. Denn die Versicherungen sind gesetzlich verpflichtet, den Versicherten den Wechsel in einen günstigeren Tarif ihrer Gesellschaft zu gestatten. Und zwar ohne Gesundheitsprüfung und ohne die bereits angelaufenen Rückstellungen für das Alter zu verlieren.</p>



<p>Experten verweisen darauf, dass die Versicherungsgesellschaften das gegenüber den Kunden nicht allzu offen kommunizieren. Zum Teil wird von falschen Aussagen in Beratungsgesprächen gesprochen. Dennoch bleibt der Kunde im Recht, sich einen anderen Tarif zu wählen.</p>



<p>Bei der Wahl eines anderen Tarifs ist nach Einschätzung von Branchenkennern Hilfe son Sachkennern vonnöten. Etwa durch die Verbraucherzentralen, durch die Stiftung Warentest oder von unabhängigen und fachkundigen Beratern. Das kostet etwas, hilft aber sehr viel Geld einzusparen und vermeidet große Pannen beim Tarifwechsel.</p>
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		<title>Private Krankenversicherung: Flucht schwer möglich</title>
		<link>https://vorsorgewissen.de/versicherung/krankenversicherung/privat/private-krankenversicherung-flucht-schwer-moeglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Private Krankenversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich gelten Versicherte der Privaten Krankenversicherungen (PKV) als privilegiert. Extrem günstige Tarife (in jungen Jahren), Behandlung erster...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Private Krankenversicherung: Flucht schwer möglich</h2>



<p>Eigentlich gelten Versicherte der Privaten Krankenversicherungen (PKV) als privilegiert. Extrem günstige Tarife (in jungen Jahren), Behandlung erster Klasse, wenig Wartezeiten, keine Praxisgebühr usw. werden immer wieder genannt, wenn es um die Vorzüge der PKV geht.</p>



<p>Zu diesem Bild will allerdings nicht recht passen, was aus den Mund von diversen Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) zu hören ist. Eine regelrechte Fluchtbewegung unzufriedener Versicherter in der PKV wäre festzustellen. Es wären Tausende, die zurück zur GKV wollten, war zu lesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nettogewinn der PKV</h2>



<p>Die privaten Krankenversicherer sehen das anders und versuchen das mit Zahlen zu belegen. 2010 wären 153.200 Menschen aus der PKV in die GKV gewechselt, man habe aber 227.000 Übertreter in die andere Richtung gehabt. Netto hätte die PKV somit einen deutlichen Zugewinn zu verbuchen gehabt.</p>



<p>Für das Jahr 2011 wird mit noch mehr „Beute&#8220; der PKV gerechnet. Ein Grund für diese Zahlen ist, dass sich die gesetzlichen Voraussetzungen für einen Übertritt zu einer privaten Krankenversicherung verändert haben. Statt drei Jahren reicht jetzt schon ein Jahr Einkommen über der gesetzlich festgelegten Schwelle, derzeit 50.850 Euro.</p>



<p>Klar ist auch, dass die GKV-Vertreter nicht unbedingt übertrieben haben, wenn sie von Tausenden Wechselwilliger sprechen. Interessant wäre vor allen Dingen ein Vergleich mit den zurückliegenden Jahren, um ein aussagekräftiges Bild zu bekommen. Und es gibt noch ein anderes Indiz, dass es bei der PKV nicht völlig rosig aussieht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschwerdeflut schwillt an</h2>



<p>Die Zahl der Beschwerden über die PKV ist in den vergangenen acht Jahren drastisch gestiegen. 2003 sollen es noch 2.208 gewesen sein, 2010 schon 5.964. Für das Jahr 2011 wird mit einem weiteren Anstieg auf 6.500 gerechnet, meldete jüngst die Süddeutsche Zeitung. Hier ist in der Tat ein Trend zu erkennen, der zumindest Fluchtmotive vermuten lässt.</p>



<p>Zu den Gründen für Beschwerden zählen vor allem Streits über die medizinische Notwendigkeit einer Behandlung, sprich: Wenn sich die Krankenversicherung weigert, zu zahlen. Das ist bei rund einem Fünftel der Streits der Fall. Branchenbeobachter sehen hier ein wachsameres Auge der Versicherungen als Grund.</p>



<p>Die deutlich steigenden, in einzelnen Fällen dramatischen Steigerungen der Versicherungsgebühren stellen bei rund 14 Prozent der Klagen den Grund für die Beschwerde. Während die GKV regelmäßig und moderat teurer wird, ist das bei den Privaten Kassen abhängig vom Tarif.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Austritt extrem schwer</h2>



<p>Was die angesprochene Fluchtbewegung anbelangt: Es ist nicht einfach, aus der PKV auszutreten. Sie umgibt ein dichter Sperrwall. Jenseits der 55 Jahre und eines Einkommens von 50.800 Euro ist es sehr schwer. Vor diesem Hintergrund verwundern 153.200 Wechsler zur GKV schon.</p>
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		<title>Private Krankenversicherungen: Kostenexplosion befürchtet</title>
		<link>https://vorsorgewissen.de/versicherung/krankenversicherung/privat/private-krankenversicherungen-kostenexplosion-befuerchtet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Private Krankenversicherung]]></category>
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<h2 class="wp-block-heading">Private Krankenversicherungen: Kostenexplosion befürchtet</h2>



<p>Die Irritationen im Gesundheitswesen reißen nicht ab. Zu Jahresbeginn hatte die Ankündigung einiger gesetzlicher Krankenkassen, den Zusatzbeitrag zu erheben, für erheblichen Wirbel gesorgt. Fast untergegangen ist in dem Spektakel, dass auch die privaten Krankenversicherer stärker zulangen und zum Teil 20 bis 30 Prozent mehr verlangen.</p>



<p>Der Grund ist, dass die privaten Krankenversicherungen mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, wie die gesetzlichen Kassen. Einmal steigen auch für sie die Kosten, vor allem Medikamente werden erheblich teurer. Zum anderen aber gibt es strukturelle Entwicklungen, die belasten. Insbesondere die Tatsache, dass die Menschen immer älter werden und somit die Phase der besonders teuren medizinischen Versorgung verlängert wird, lastet auf den Kassen.</p>



<p>Diese geben die Kosten weiter an ihre Versicherten, die darüber nicht begeistert sind und sich wesentlich öfter beschweren. Dabei geht es nicht allein um die Erhöhung der Beiträge, für die es schließlich auch Gründe gibt; parallel wird von Versicherten bemängelt, dass von privaten Krankenkassen auch bei den Leistungen der Gürtel enger geschnallt wird.</p>



<p>In der Presse ist die Rede davon gewesen, dass auch Leistungen, die von gesetzlichen Krankenkassen ohne weiteres bezahlt werden, von privaten Krankenversicherern eben nicht mehr beglichen werden. Außerdem seien die Prüfverfahren verschärft worden, immer mehr Leistungen würden verweigert, auch solche, die durchaus abgeleistet werden müssten. Der Grund liege darin, dass die Versicherten oft auf einen Widerspruch verzichten würden.</p>



<p>Für die Branche, die damit wirbt, den Versicherten einen erstklassigen Status im Gesundheitswesen zu verschaffen, ist das mit einem erheblichen Problem verbunden. Die Probleme zwischen Versicherten und privatem Krankenversicherer liegen aber auch noch in anderen Bereichen. So zum Beispiel bei Vorerkrankungen, die verschwiegen würden und zu Leistungsverweigerung seitens des Versicherers führten.</p>



<p>Und es könnte noch dicker kommen, was mit einer Veränderung der steuerlichen Betrachtungsweise der Krankenkassenbeiträge zusammenhängt. Diese sollen in größerem Umfang absetzbar sein, was im Falle von privat Versicherten aber nur solche Dinge betrifft, die eingereicht worden sind.</p>



<p>Das könnte dazu führen, dass auf Selbstbehalte und Beitragsrückzahlungen verzichtet wird und mehr Rechnungen eingereicht werden. Die finanziellen Belastungen der Kassen würden so steigen, schlussendlich könnte es zu einer Kosten- und Beitragsexplosion bei den privaten Krankenkassen kommen, fürchten einige Experten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Private Krankenversicherungen: Kampf um Bestandskunden</title>
		<link>https://vorsorgewissen.de/versicherung/krankenversicherung/privat/private-krankenversicherungen-kampf-um-bestandskunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Private Krankenversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts könnte unter den Privaten Krankenversicherern einen Kampf um Bestandskunden auslösen, meinen Experten....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Private Krankenversicherungen: Kampf um Bestandskunden</h2>



<p>Eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts könnte unter den Privaten Krankenversicherern einen Kampf um Bestandskunden auslösen, meinen Experten. Jüngst hatte das Bundesverfassungsgericht einen so genannten Tarifstrukturzuschlag für unrechtens erklärt: Dabei handelt es sich um einen pauschalen Zuschlag, den die Allianz von ihren bestehenden Kunden verlang hat, die in einen neuen Tarif wechseln wollten.</p>



<p>Hintergrund ist ein Tarif, der von der Allianz unter dem Label Aktimed vermarktet wird. Dieser soll neue Kunden mit einer niedrigen Grundprämie locken. Das hat natürlich auch Kunden, die bereits bei der Allianz eine Private Krankenversicherung abgeschlossen haben, angelockt. Doch diesen wurde von der Versicherungsgesellschaft ein pauschaler Zuschlag in Höhe von zwanzig Prozent aufgedrückt.</p>



<p>Seitens der Allianz ist das mit einer völlig neuen Kalkulation des Tarifs begründet worden, was die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht allerdings nicht so sah und das untersagt hat. Einer Klage der Allianz hat das Verwaltungsgericht zunächst nachgegeben, allerdings nicht das Bundesverfassungsgericht, das die erstinstanzliche Entscheidung aufgehoben hat.</p>



<p>So heißt es nun, dass für die Einstufung in einen neuen Tarif nur das als Grundlage genommen werden kann, was bei dem ersten Vertrag mit dem Versicherer galt, nämlich der seinerzeitige Gesundheitszustand. Wer also mit bestem Risiko aufgenommen wurde, darf in dieser Kategorie auch in den neuen Tarif wechseln, so er nach den neuen Kriterien immer noch als bestes Risiko gelten würde – mit dem alten Gesundheitszustand!</p>



<p>Für die Versicherten, die in den vergangenen Jahren mit einem Zuschlag bei Tarifwechsel bedacht worden sind, besteht nach Expertenmeinung die Möglichkeit, diese Zuschläge zurückzufordern. In Zukunft sollte jeder privat Krankenversicherte auch darauf achten, dass ihm keine Zuschläge berechnet werden und sich eventuell dagegen wehren. Eine weitere Folge: Bestandskunden könnten stärker umworben werden, was die bisherige Praxis, vor allem junge, gesunde Neukunden zu werben, ergänzen würde.</p>
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			</item>
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		<title>Versicherungen für den Urlaub</title>
		<link>https://vorsorgewissen.de/versicherung/krankenversicherung/versicherungen-fuer-den-urlaub/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer einen Urlaub bucht, wird oft von den Reisebüros mit Angeboten bezüglich spezieller Reiseversicherungen konfrontiert. Tatsächlich gilt bei...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Versicherungen für den Urlaub</h2>



<p>Wer einen Urlaub bucht, wird oft von den Reisebüros mit Angeboten bezüglich spezieller Reiseversicherungen konfrontiert. Tatsächlich gilt bei Auslandsreisen, dass die gewöhnlichen Versicherungen, die im Alltag mehr als ausreichen, nicht weitreichend genug sind. Allerdings gilt das nicht für alles, was dem Reisenden angeboten wird. Eine Auswahl ist daher nötig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reisekrankenversicherung: ein Muss</h2>



<p>Sämtliche Experten sind sich einig: Eine Reisekrankenversicherung ist bei Auslandsaufenthalten ein Muss, um sich gegen dramatisch in die Höhe schnellende Kosten abzusichern. Im Krankheitsfall muss im Urlaub vor Ort ein Arzt konsultiert werden. Diese setzen oft höhere Sätze für ihre Dienstleistungen an, als es in Deutschland der Fall ist.</p>



<p>Da die normale Krankenversicherung aber nur das bezahlt, was auch hier in vergleichbaren Fällen gezahlt wird, bleibt oft eine Lücke, die der Reisende selbst finanzieren müsste. Die Reisekrankenversicherung springt in solchen Fällen ein und finanziert die kosten. Das gilt nicht nur für Ärzte, sondern auch für Klinikkosten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tests zu Rate ziehen</h2>



<p>Wie üblich herrscht ein großes Angebot an Versicherungsprodukten, auch für Reisekrankenversicherungen. Test haben immer wieder signifikante Unterschiede festgestellt, insbesondere für den Rücktransport eines Patienten nach Deutschland hat es oft genug Schwierigkeiten gegeben, was die Zahlung durch die Versicherung anbelangt.</p>



<p>Es lohnt sich daher in jedem Fall, vor Abschluss einer Reisekrankenversicherung einen Test zu Rate zu ziehen, wie sie mehr oder weniger regelmäßig von der Stiftung Warentest durchgeführt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auslandsschadensschutzpolice</h2>



<p>Neben der Reisekrankenversicherung können andere Versicherungen in manchen Fällen durchaus sinnvoll sein. Zum Beispiel eine Auslandsschadensschutzpolice. Diese greift, wenn man im Ausland in einen Unfall verwickelt wird, ohne selbst schuld zu sein. Dann zahlt zwar theoretisch die gegnerische Versicherung, aber nicht unbedingt in der Höhe, wie es eine deutsche Versicherung tun würde.</p>



<p>Insofern ist eine Auslandsschadensschutzpolice durchaus eine sinnvolle Investition, denn damit ist man in solchen Fällen gut abgesichert. Vor Reiseantritt ist allerdings darauf zu achten, dass die Versicherung auch das Land, das bereist wird, abdeckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mietwagen</h2>



<p>Wer im Urlaub einen Mietwagen mietet, kann auf eine so genannte „Mallorca-Police&#8220; im Rahmen seiner Kfz-Haftpflichtversicherung angewiesen sein. In manchen Ländern, wie Griechenland oder Spanien sind die Leistungen der Versicherung so niedrig, dass sie im Schadensfall nicht unbedingt die Höhe des Schadens voll decken.</p>



<p>Um zu vermeiden, dass man in so einem Fall zur Kasse gebeten wird, ist eine Mallorca-Police durchaus eine sinnvolle Investition. Wichtig ist, sich vor Reiseantritt beim Versicherungsträger zu informieren, ob man entsprechend ausgerüstet ist. Sonst heißt es, diese extra abzuschließen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtsschutz, Gepäck, Haftpflicht</h2>



<p>Bei anderen Reiseversicherungen, wie einer Reiserechtschutzversicherung, Reisegepäckversicherungen oder Reisehaftpflichtversicherung herrscht bei Experten Skepsis, was die Notwendigkeit anbelangt. So reicht in der Regel eine normale Verkehrsrechtschutzversicherung, um Streitfälle nach Unfällen zu klären; die normale Haftpflichtversicherung deckt Haftpflichtschäden und eine Hausratversicherung übernimmt auch die Frage des Gepäcks.</p>



<p>In allen Fällen lohnt sich aber vor Reiseantritt ein kurzes Info-Gespräch mit dem Versicherungsträger, um sich abzusichern. Zum Beispiel kann es sinnvoll sein, sich vorher darüber im Klaren zu sein, ob man sein Gepäck selbst im Auge behalten muss, um in den Genuss von Versicherungsleistungen zu kommen – auch bei extra abgeschlossenen Reisegepäckversicherungen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Versicherungspflicht mit Widerhaken</title>
		<link>https://vorsorgewissen.de/versicherung/krankenversicherung/versicherungspflicht-mit-widerhaken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit dem Inkrafttreten der Gesundheitsreform am 01. April 2007 gibt es in Deutschland die Verpflichtung, eine Krankenversicherung abzuschließen. Wie es sich...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Versicherungspflicht mit Widerhaken</h2>



<p>Seit dem Inkrafttreten der Gesundheitsreform am 01. April 2007 gibt es in Deutschland die Verpflichtung, eine Krankenversicherung abzuschließen. Wie es sich gehört, hat auch diese Regel eine Ausnahme: Zunächst einmal gilt diese Pflicht für gesetzlich Krankenversicherte, jene, die sich privat versichern können, haben noch zeitlichen Spielraum bis Anfang 2009. Doch dann sind auch sie davon betroffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stark sinkende Zahl von Unversicherten</h2>



<p>Es gab Anfang des Jahres 2007 rund 180.000 Menschen in Deutschland, die keine Krankenversicherung hatten. Dazu gehörten die üblichen Verdächtigen, nämlich zahlreiche Obdachlose, ebenso aber zahlreiche Kleinselbstständige, die sich eine Krankenversicherung nicht mehr leisten konnten oder wollten. 100.000 sollen mittlerweile wieder in das Versicherungssystem eingegliedert worden sein, zumindest was die gesetzlichen Krankenversicherungen anbelangt. Bei den Privaten warten offensichtlich viele ab, bis die Versicherungspflicht aktiviert worden ist. Vorzeitig hat es erst einige Tausend gegeben, die sich einer privaten Krankenversicherung angeschlossen haben – jene, die versuchen, sich trotz Krankheit und Alter ohne Gesundheitsfragen und Risikozuschläge privat abzusichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pflicht zur Nachzahlung</h2>



<p>Für viele, die sich erst nach dem 01. April 2007 um eine Versicherung gekümmert haben, kann der Rückfall in das Versicherungsnetz aus finanzieller Hinsicht zu einer heftigen Belastung werden. Vor allem jene, die ohnehin knapp bei Kasse sind, bildet die Versicherungspflicht durchaus eine Gefahr, die in den Ruin führen kann. Denn neben der Pflicht zur Versicherung müssen die Beiträge, die seit dem 01. April 2007 hätten gezahlt werden müssen, nachgezahlt werden – zuzüglich Säumniszuschläge! Das kann für manchen bereits das finanzielle Aus bedeuten. Die Kassen sollen zwar sozial Schwachen in dieser Frage entgegenkommen und in manchen Fällen die Zahlungen erlassen. Doch das scheint auf solche Fälle beschränkt zu sein, in denen die Betroffenen in der Lagen sind, nachzuweisen, dass sie von der Regelung nichts wissen konnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mächtiger Druck</h2>



<p>Zwei Monate hat man Zeit, seine Beitragsschulden zurückzuzahlen, dann werden oft die Daumenschrauben angelegt. Die Kasse kann den Gerichtsvollzieher vorbeischicken und Leistungen verweigern – womit die neu Versicherten wieder auf dem vorherigen Stand sind, nur mit einem Schuldenberg zusätzlich belastet. Für medizinische Notfälle wird allerdings weiter bezahlt. Eine Ermäßigung der für Selbstständige festgesetzte Mindest-Betrag von 250 Euro pro Monat ist möglich, allerdings um den Preis der vollständigen Offenlegung der finanziellen Verhältnisse – Hartz IV lässt grüßen. In dem Fall, in dem auch der ermäßigte Betrag nicht aufgebracht werden kann, müssen die Sozialämter eingreifen, allerdings nur für die laufenden Beiträge. Die angelaufenen Rückstände bleiben davon unberücksichtigt. Wer also Pech hat, sitzt dann spätestens in der Falle – private Insolvenz und Ruin drohen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Reisekrankenversicherungen: Finanztest rät zu Einzelpolicen</title>
		<link>https://vorsorgewissen.de/versicherung/krankenversicherung/reisekrankenversicherungen-finanztest-raet-zu-einzelpolicen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Reisezeit beginnt langsam wieder und für jene Zeitgenossen, die ins Ausland verreisen wollen, steht die Frage an, ob man sich für die Reise nicht mit...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Reisekrankenversicherungen: Finanztest rät zu Einzelpolicen</h2>



<p>Die Reisezeit beginnt langsam wieder und für jene Zeitgenossen, die ins Ausland verreisen wollen, steht die Frage an, ob man sich für die Reise nicht mit einer speziellen Krankenversicherung eindecken sollte. In der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest werden 41 Jahresverträge für globale Reisen unter die Lupe genommen.</p>



<p>Zwei der Versicherungen haben das Prädikat „sehr gut&#8220; bekommen, einige sind „gut&#8220; ausgefallen, allerdings hat Finanztest auch Angebote wie den Basis-Tarif vom ADAC und den Tarif MediTravel von der Gothaer sehr kritisch gesehen und mit „ausreichend&#8220; eingestuft. Auch ein „mangelhaft&#8220; ist vertreten, der Tarif Eura von Europ Assistance.</p>



<p>Finanztest hat in diesem Jahr die Kriterien für den Test verschärft, was sich auf die Ergebnisse ausgewirkt hat. Zu den Untersuchungen gehört, wie kundenfreundlich die Bedingungen einer Versicherung sind. Dazu gehört zum Beispiel die Frage des Krankenrücktransportes, der von einigen Versicherungen ohne weitere Einschränkung angeboten wird, wenn er medizinisch sinnvoll und vertretbar ist.</p>



<p>Auch hat sich Finanztest der Frage gewidmet, ob lieber eine einzelne Versicherungspolice für Erkrankungen während der Reise oder ein Paket mit diversen anderen Versicherungen wie Reiserücktritt oder Reisegepäckversicherung sinnvoller ist. Hier ist Finanztest zu dem Ergebnis gelangt, dass die Einzelpolicen für die nötigen Versicherungen oft billiger sind als derartige Kombi-Angebote.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Krankenkassen für Frauen</title>
		<link>https://vorsorgewissen.de/versicherung/krankenversicherung/krankenkassen-fuer-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[In Zeiten, da die Krankenkassen über den zu entrichtenden Beitrag Werbung in eigener Sache machen konnten, sind seit Anfang 2009 vorbei. Seitdem gilt der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Krankenkassen für Frauen</h2>



<p>In Zeiten, da die Krankenkassen über den zu entrichtenden Beitrag Werbung in eigener Sache machen konnten, sind seit Anfang 2009 vorbei. Seitdem gilt der einheitliche monatliche Krankenkassen-Beitrag von 15,5 Prozent des Einkommens. Seitdem müssen andere Mittel zur Profilierung her, zumal auch 95 Prozent der Leistungen einer gesetzlichen Krankenkasse die gleichen sind. Der individuelle Spielraum ist somit eng.</p>



<p>Eine Krankenkasse, die sich speziell an Bedürfnissen von Frauen orientiert, ist ein solcher Versuch, sich aus der breiten Masse der Krankenkassen abzuheben. Gestartet ist die Krankenkasse Salvina mit dem Anspruch, sich besonders um Frauen zu kümmern. Das beginnt beim Angebot, das bei Salvina Raum für Beratungsgespräche und alternative Heilansätze bieten soll.</p>



<p>Gegenwärtig ist Salvina nur auf drei Bundesländer beschränkt, nämlich Bayern, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Wer sich der Krankenkasse anschließt, kann allerdings auch bei Umzug in ein anderes Bundeslang dort versichert bleiben. Ohnehin sind die direkten Kontakte zur Kasse noch recht beschränkt, denn es gibt zunächst nur eine Geschäftsstelle in der Nähe Münchens. Der Kontakt funktioniert via Telefon.</p>



<p>Für Salvina gilt natürlich auch alles, was für die anderen gesetzlichen Krankenkassen gilt. Da wäre zum Beispiel die Möglichkeit, Wahltarife anzubieten, durch die sich die Mindestbindung an die Krankenkasse von 18 auf 36 Monate erhöht. Bei den Wahltarifen bietet Salvina zum Beispiel die Rückerstattung eines Monatsbeitrages, wenn die Versicherte im Laufe eines Jahres keine Leistungen in Anspruch nimmt.</p>



<p>Alternativ gibt es allerdings auch die Möglichkeit, Angebote spezielle für Frauen wahrzunehmen, die von gewöhnlichen Krankenkassen angeboten werden. Hier bemühen sich Krankenkassen aktiv um Frauen als Mitglieder, wenn zum Beispiel die Schutzimpfung gegen Gebärmutterhalskrebs nicht nur standardmäßig bis zum 17., sondern darüber hinaus gewährleistet wird.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Private Krankenversicherung &#8211; Wer kann sich privat krankenversichern?</title>
		<link>https://vorsorgewissen.de/versicherung/krankenversicherung/privat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wordpress.vorsorgewissen.datenfalke.de/?p=125</guid>

					<description><![CDATA[Private Krankenversicherung: Flucht schwer möglich]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Private Krankenversicherung: Flucht schwer möglich</h2>



<p>Eigentlich gelten Versicherte der Privaten Krankenversicherungen (PKV) als privilegiert. Extrem günstige Tarife (in jungen Jahren), Behandlung erster Klasse, wenig Wartezeiten, keine Praxisgebühr usw. werden immer wieder genannt, wenn es um die Vorzüge der PKV geht. [Lesen Sie mehr zum Wechsel aus der Privaten Krankenversicherung.</p>



<p>](/versicherung/krankenversicherung/privat/private-krankenversicherung-flucht-schwer-moeglich/)</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Private Krankenversicherung: Teuerung im Alter umgehen</h2>



<p>Die Private Krankenversicherung erfreut sich weiterhin weit gehender Beliebtheit. Sei es, weil die Kunden sich durch die niedrigen Beiträge im Vergleich zur Gesetzlichen Krankenversicherung anlocken lassen. Sei es durch den Anspruch auf bessere Leistungen, für die sie bei der GKV zusätzliche Versicherungen abschließen müssten. <a href="/versicherung/krankenversicherung/privat/private-krankenversicherung-teuerung-im-alter-umgehen/">Lesen Sie mehr zur Teuerung im Alter</a></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Private Krankenversicherungen: Regierung erleichtert Wechsel</h2>



<p>Die Koalition aus CDU/CSU und FDP hat sich der Privaten Krankenversicherer angenommen und der PKV einige Zugeständnisse gemacht. So wird der Wechsel von den Gesetzlichen Krankenkassen zur PKV wesentlich erleichtert. [Lesen Sie mehr über die neuen Regelungen beim Kassenwechsel</p>



<p>](/versicherung/krankenversicherung/privat/private-krankenversicherung-regierung-erleichtert-wechsel/)</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Private Krankenversicherungen: Kampf um Bestandskunden</h2>



<p>Eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts könnte unter den Privaten Krankenversicherern einen Kampf um Bestandskunden auslösen, meinen Experten. Jüngst hatte das Bundesverfassungsgericht einen so genannten Tarifstrukturzuschlag für unrechtens erklärt: Dabei handelt es sich um einen pauschalen Zuschlag, den die Allianz von ihren bestehenden Kunden verlang hat, die in einen neuen Tarif wechseln wollten. [Lesen Sie hier mehr zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts</p>



<p>](/versicherung/krankenversicherung/privat/private-krankenversicherungen-kampf-um-bestandskunden/)</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Private Krankenversicherungen: Kostenexplosion befürchtet</h2>



<p>Die Irritationen im Gesundheitswesen reißen nicht ab. Zu Jahresbeginn hatte die Ankündigung einiger gesetzlicher Krankenkassen, den Zusatzbeitrag zu erheben, für erheblichen Wirbel gesorgt. Fast untergegangen ist in dem Spektakel, dass auch die privaten Krankenversicherer stärker zulangen und zum Teil 20 bis 30 Prozent mehr verlangen. <a href="/versicherung/krankenversicherung/privat/private-krankenversicherungen-kostenexplosion-befuerchtet/">mehr zur Kostenentwicklung der privaten Krankenversicherer</a></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Private Krankenversicherung</h2>



<p>In Deutschland gibt es zwei Versionen für die Absicherung gegen Kosten, die durch Krankheiten entstehen. Neben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben bestimmte Personenkreise auch die Möglichkeit, eine Private Krankenversicherung (PKV) abzuschließen. Während die Zahl der Reformen und Reformversuche bei der GKV mittlerweile völlig unübersichtlich geworden ist, hat sich bei der PKV vergleichsweise wenig getan. Hier geht es allerdings in mancher Hinsicht darum, Bestrebungen entgegenzuwirken, die auf eine Zusammenlegung von GKV und PKV zu einer einzigen Krankenversicherung abzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer kann sich privat krankenversichern?</h2>



<p>Grundsätzlich gilt, dass sich Personen, die keiner Versicherungspflicht in der GKV unterliegen, eine private Krankenversicherung abschließen können. Das gilt für Arbeitnehmer mit einem Einkommen jenseits der so genannten Jahresarbeitsentgeltgrenze, sowie für Beamte, Selbstständige und Freiberufler. Versicherte der Künstlersozialkasse (KSK) können einen Zuschuss zur PKV erhalten, hier gelten die gleichen Voraussetzungen wie bei Arbeitnehmern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Versicherungsbeiträge</h2>



<p>Die PKV erhebt ihre Beiträge nach einem grundsätzlich anderen Prinzip als die GKV. Während dort die Beiträge sich nach dem Einkommen richten, werden bei der PKV diese auf der Basis anderer Kriterien ermittelt. Dazu gehören etwa das Geschlecht: Frauen müssen aufgrund der höheren Lebenserwartung, sowie einer anderen Risikoeinstufung oft mehr bezahlen. Auch der Gesundheitszustand des Versicherten kann sich direkt auf die Beitragshöhe auswirken. Das bezieht sich zum Beispiel auf Risikozuschläge aufgrund von Vorerkrankungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Altersrückstellungen</h2>



<p>Für die höheren Kosten im Alter werden so genannte Altersrückstellungen gebildet. Diese rühren aus einer höheren Prämie her, die in jungen Jahren über dem liegt, was an Kosten tatsächlich ermittelt wird. Diese zusätzlichen Beiträge werden angelegt, um eine sehr starke Steigerung der Kosten im Alter zu vermeiden. Nach Einschätzung von Experten haben sich trotz der Altersrückstellungen steigende Beiträge im Alter nicht vermeiden lassen. Der Grund ist, dass die steigende Lebenserwartung sowie die erweiterten medizinischen Möglichkeiten die Kosten haben stärker steigen lassen, als kalkuliert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Privater Aufwand</h2>



<p>Anders als bei der GKV funktioniert die Abrechung bei privat Krankenversicherten. Hier wird nicht einfach über die Krankenkassenkarte abgerechnet, der Versicherte erhält vom Arzt die entsprechende Rechnung. Nach einer Überprüfung und der Überweisung des entsprechenden Betrages wird ein so genannter Rückerstattungsantrag eingereicht. Probleme können auftreten, wenn die bereits bezahlte Rechnung nur zum Teil erstattet werden soll, womit der Versicherte durchaus einen erheblichen verwaltungstechnischen Aufwand zu leisten hat. Weiterhin können längere Urlaubsreisen für Schwierigkeiten sorgen, wenn während der Abwesenheit Mahnbriefe einkommen.</p>
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		<title>Gesetzliche Krankenversicherung &#8211; Finanzierung und Zuzahlungen</title>
		<link>https://vorsorgewissen.de/versicherung/krankenversicherung/gesetzlich/gesetzliche-krankenversicherung-finanzierung-und-zuzahlungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesetzliche Krankenversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Grundprinzip der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung liegt in der Erhebung von Beiträgen, die sich nach dem Bruttoeinkommen richten.]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Gesetzliche Krankenversicherung</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Finanzierung</h3>



<p>Das Grundprinzip der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung liegt in der Erhebung von Beiträgen, die sich nach dem Bruttoeinkommen richten.</p>



<p>Dabei wird das Umlageverfahren angewandt, die gesetzliche Krankenversicherung lebt also von der Hand in den Mund: Die laufenden Ausgaben müssen durch die laufenden Einnahmen gedeckt werden.</p>



<p>Die Leistungen erhalten die Versicherten in der Regel ohne Zahlungen aufbringen zu müssen; dieses Sachleistungsprinzip wird allerdings durch zahlreiche Zuzahlungen teilweise aufgehoben.</p>



<p>Die relativ umfangreichen und rasch aufeinander folgenden Reformansätze ergeben sich aus der Schwierigkeit, die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung zu gewährleisten. Verschiedene Faktoren haben dazu beigetragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zuzahlungen</h3>



<p>Um die steigenden Kosten im Gesundheitswesen und die damit einhergehende Steigerung der Beitragssätze zu begrenzen und so die Finanzierung zu gewährleisten, gibt es eine Reihe von Zuzahlungen:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übersicht: Zuzahlungen</h2>



<p><b>Leistung</b><b>Zuzahlung seit dem 01. Januar 2004</b>Arzneimittel10 % des Apothekenabgabepreises, mindestens 5 Euro und maximal 10 Euro<em>Verbandmittelwie oben</em>Fahrkosten10 % der Fahrkosten, mindestens 5 Euro und maximal 10 Euro je Fahrt<em>Heilmittel10 % des Abgabepreises zzgl. 10 Euro je VerordnungHilfsmittel10 % der Kosten des Hilfsmittels, mindestens 5 Euro und maximal 10 Euro</em>zu Verbrauch bestimmte Hilfsmittel10 % der Kosten je Packung und maximal 10 Euro pro MonatKrankenhausbehandlung10 Euro pro Kalendertag für höchstens 28 TageAmbulante Rehabilitations-Maßnahmen10 Euro pro KalendertagStationäre Versorge- und Rehabilitations-Maßnahmen10 Euro pro KalendertagVersorge- und Rehabilitations-Maßnahmen für Mütter und Väter10 Euro pro KalendertagPraxisgebühr10 Euro je QuartalQuelle: BMGS</p>



<p>Allerdings sind einige Besonderheiten zu nennen. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind (ausgenommen Zahnersatz und Fahrkosten) von den Zuzahlungen ausgenommen.</p>



<p>Außerdem hat der Gesetzgeber eine Belastungsgrenze von zwei Prozent der Bruttoeinnahmen eingeführt. Ausgangspunkt ist das Familienbruttoeinkommen, d.h. es wird berücksichtigt, wie viele Familienangehörige vorhanden sind. So gibt es Freibeträge für Kinder, die vom Einkommen abgezogen werden. Im Falle von chronisch Kranken liegt die Belastungsgrenze bei einem Prozent.</p>



<p>Wird die Belastungsgrenze überschritten, zahlen die Krankenkassen auf Antrag die geleisteten Zuzahlungen oberhalb dieser Grenze zurück.</p>



<p><a href="/versicherung/krankenversicherung/gesetzlich/">Allgemeine Hinweise zur gesetzlichen Krankenversicherung</a></p>
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