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	<title>Private Krankenversicherung &#8211; Vorsorgewissen</title>
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		<title>Private Krankenversicherung: Regierung erleichtert Wechsel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Private Krankenversicherung]]></category>
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<h2 class="wp-block-heading">Private Krankenversicherung: Regierung erleichtert Wechsel</h2>



<p>Die Koalition aus CDU/CSU und FDP hat sich der Privaten Krankenversicherer angenommen und der PKV einige Zugeständnisse gemacht. So wird der Wechsel von den Gesetzlichen Krankenkassen zur Privaten Krankenkasse wesentlich erleichtert, gleichzeitig werden der PKV auch noch einige andere Vorteile zugeschustert: Da wäre zum Beispiel die verringerten Zahlungen für Medikamente, während gleichzeitig die in den Gesetzlichen Krankenkassen Versicherten mit Zusatzbeiträgen und von der Koalition verordneten Beitragsanhebungen zurechtkommen müssen.</p>



<p>Vor allem der erleichterte Wechsel bringt den einen oder anderen Zeitgenossen auf den Gedanken, die den Schritt zur Privaten Krankenversicherung zu wagen. Hier gibt es gegenüber den Gesetzlichen Krankenkassen außerdem noch einige Vorteile, wie Chefarztbehandlung oder das Anrecht auf Einzelzimmer; außerdem werben viele Anbieter offen damit, dass man als PKVler Patient erster Klasse sei, was von Politikern vehement bestritten wird. Im Zuge der Neuordnung sollen außerdem die Möglichkeiten der Gesetzlichen Krankenkassen eingeschränkt werden, selbst besonders interessante Zusatzangebote zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Doch für wen lohnt sich überhaupt der Wechsel?</h2>



<p>Eine Reihe von Berufsgruppen ist hier privilegiert, wie zum Beispiel die Beamten. Auch Freiberufler und Selbstständige können sich ohne Weiteres in der Privaten Krankenkasse versichern lassen. Bei normalen Arbeitnehmern wird die Lage komplizierter. Hier muss das Einkommen die Grenze für die Versicherungspflicht überschreiten. 2010 liegt diese bei 49.950 Euro.</p>



<p>Bislang hätte der Arbeitnehmer diese Grenze gleich drei Jahre hintereinander überschreiten müssen, um wechseln zu können. Jetzt hat die Koalition die Zeitspanne auf ein Jahr verringert. Wer also 2010 mehr als 49.950 Euro verdient, kann sich den Wechsel überlegen. Wegen der deutlichen Unterschiede zwischen GKV und PKV sollte sich der Schritt aber wirklich gut überlegt werden.</p>



<p>Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Systemen liegt darin, dass die GKV nach Einkommen und Beitragssatz die Beiträge erhebt, während die PKV sich auf eine Risikoberechnung stützt, die unter anderem das Eintrittsalter und Vorerkrankungen beinhaltet. Das heißt: Je jünger und gesünder, desto niedriger die Beiträge. Daher auch die oft atemberaubend günstigen Angebote privater Krankenversicherer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Doch die Haken liegen auf der Hand.</h2>



<p>Wer schon betagter ist oder / und mit Vorerkrankungen belastet, zahlt drauf. Im Extremfall kann man gar abgelehnt werden, was der PKV regelmäßig heftige Vorwürfe einer Selektion einträgt. Und: Jeder muss in der PKV zahlen, während bei der GKV der Ehegatte und die Kinder oft mitversichert sind. Ausnahme: Sie verdienen selbst ausreichend.</p>



<p>Was die Beitragsentwicklung anbelangt sehen Experten die PKV nur bedingt im Vorteil. Denn trotz der Steigerungen bei der GKV und drohender Zusatzzahlungen sollen die Zahlungen an die PKV in den kommenden Jahren prozentual stärker anziehen.</p>
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		<title>Private Krankenversicherung: Teuerung im Alter umgehen</title>
		<link>https://vorsorgewissen.de/versicherung/krankenversicherung/privat/private-krankenversicherung-teuerung-im-alter-umgehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Private Krankenversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Private Krankenversicherung erfreut sich weiterhin weit gehender Beliebtheit. Sei es, weil die Kunden sich durch die niedrigen Beiträge im Vergleich zur...]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Private Krankenversicherung: Teuerung im Alter umgehen</h2>



<p>Die Private Krankenversicherung erfreut sich weiterhin weit gehender Beliebtheit. Sei es, weil die Kunden sich durch die niedrigen Beiträge im Vergleich zur Gesetzlichen Krankenversicherung anlocken lassen. Sei es durch den Anspruch auf bessere Leistungen, für die sie bei der GKV zusätzliche Versicherungen abschließen müssten.</p>



<p>Allerings beruht das grundlegende Geschäftsmodell der PKV auf einem sehr spezifischen Aspekt. Um jungen, gesunden Menschen eine Versicherung verkaufen zu können, müssen die Tarife möglichst günstig sein. Das geht nur, wenn in dem Tarif möglichst wenige Menschen mit kostenintensiven Erkrankungen befinden.</p>



<p>Das betriff häufig ältere Menschen – also „Altkunden&#8220; von den Versicherungen. Die Gesellschaften schließen daher regelmäßig Tarife für neue Kunden, wenn sich die Kosten allzu sehr in die Höhe türmen, meinen Experten. Neue Tarife werden aus dem Boden gestampft und eifrig beworben.</p>



<p>Zurück im geschlossenen Tarif bleiben Altkunden, die sich plötzlich zum Teil dramatisch steigenden Beiträgen gegenübersehen. In Medien ist die Rede von privat Versicherten, die 71 Prozent Steigerung der Beiträge von einem zum nächsten Jahr auszuhalten hatte. Das ist eine drastische finanzielle Belastung und wird von Branchenkennern auf das genannte Geschäftsmodell zurückgeführt.</p>



<p>Für die betroffenen Versicherten bleibt oft nur die Wut über die in die Höhe schnellenden Beiträge. Zwar steigen diese nicht immer so extrem an, doch auch im Durchschnitt sind die Anstiege höher als bei den Gesetzlichen Krankenkassen. Die Süddeutsche Zeitung hat jüngst einen Vergleich angestellt, nach dem die PKV von 1997 bis 2009 im Schnitt um 55 Prozent zulegte, während die GKV umd 32 Prozent stieg.</p>



<p>Doch können sich die Betroffenen durchaus wehren. Denn die Versicherungen sind gesetzlich verpflichtet, den Versicherten den Wechsel in einen günstigeren Tarif ihrer Gesellschaft zu gestatten. Und zwar ohne Gesundheitsprüfung und ohne die bereits angelaufenen Rückstellungen für das Alter zu verlieren.</p>



<p>Experten verweisen darauf, dass die Versicherungsgesellschaften das gegenüber den Kunden nicht allzu offen kommunizieren. Zum Teil wird von falschen Aussagen in Beratungsgesprächen gesprochen. Dennoch bleibt der Kunde im Recht, sich einen anderen Tarif zu wählen.</p>



<p>Bei der Wahl eines anderen Tarifs ist nach Einschätzung von Branchenkennern Hilfe son Sachkennern vonnöten. Etwa durch die Verbraucherzentralen, durch die Stiftung Warentest oder von unabhängigen und fachkundigen Beratern. Das kostet etwas, hilft aber sehr viel Geld einzusparen und vermeidet große Pannen beim Tarifwechsel.</p>
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		<title>Private Krankenversicherung: Flucht schwer möglich</title>
		<link>https://vorsorgewissen.de/versicherung/krankenversicherung/privat/private-krankenversicherung-flucht-schwer-moeglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Private Krankenversicherung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wordpress.vorsorgewissen.datenfalke.de/?p=139</guid>

					<description><![CDATA[Eigentlich gelten Versicherte der Privaten Krankenversicherungen (PKV) als privilegiert. Extrem günstige Tarife (in jungen Jahren), Behandlung erster...]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Private Krankenversicherung: Flucht schwer möglich</h2>



<p>Eigentlich gelten Versicherte der Privaten Krankenversicherungen (PKV) als privilegiert. Extrem günstige Tarife (in jungen Jahren), Behandlung erster Klasse, wenig Wartezeiten, keine Praxisgebühr usw. werden immer wieder genannt, wenn es um die Vorzüge der PKV geht.</p>



<p>Zu diesem Bild will allerdings nicht recht passen, was aus den Mund von diversen Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) zu hören ist. Eine regelrechte Fluchtbewegung unzufriedener Versicherter in der PKV wäre festzustellen. Es wären Tausende, die zurück zur GKV wollten, war zu lesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nettogewinn der PKV</h2>



<p>Die privaten Krankenversicherer sehen das anders und versuchen das mit Zahlen zu belegen. 2010 wären 153.200 Menschen aus der PKV in die GKV gewechselt, man habe aber 227.000 Übertreter in die andere Richtung gehabt. Netto hätte die PKV somit einen deutlichen Zugewinn zu verbuchen gehabt.</p>



<p>Für das Jahr 2011 wird mit noch mehr „Beute&#8220; der PKV gerechnet. Ein Grund für diese Zahlen ist, dass sich die gesetzlichen Voraussetzungen für einen Übertritt zu einer privaten Krankenversicherung verändert haben. Statt drei Jahren reicht jetzt schon ein Jahr Einkommen über der gesetzlich festgelegten Schwelle, derzeit 50.850 Euro.</p>



<p>Klar ist auch, dass die GKV-Vertreter nicht unbedingt übertrieben haben, wenn sie von Tausenden Wechselwilliger sprechen. Interessant wäre vor allen Dingen ein Vergleich mit den zurückliegenden Jahren, um ein aussagekräftiges Bild zu bekommen. Und es gibt noch ein anderes Indiz, dass es bei der PKV nicht völlig rosig aussieht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschwerdeflut schwillt an</h2>



<p>Die Zahl der Beschwerden über die PKV ist in den vergangenen acht Jahren drastisch gestiegen. 2003 sollen es noch 2.208 gewesen sein, 2010 schon 5.964. Für das Jahr 2011 wird mit einem weiteren Anstieg auf 6.500 gerechnet, meldete jüngst die Süddeutsche Zeitung. Hier ist in der Tat ein Trend zu erkennen, der zumindest Fluchtmotive vermuten lässt.</p>



<p>Zu den Gründen für Beschwerden zählen vor allem Streits über die medizinische Notwendigkeit einer Behandlung, sprich: Wenn sich die Krankenversicherung weigert, zu zahlen. Das ist bei rund einem Fünftel der Streits der Fall. Branchenbeobachter sehen hier ein wachsameres Auge der Versicherungen als Grund.</p>



<p>Die deutlich steigenden, in einzelnen Fällen dramatischen Steigerungen der Versicherungsgebühren stellen bei rund 14 Prozent der Klagen den Grund für die Beschwerde. Während die GKV regelmäßig und moderat teurer wird, ist das bei den Privaten Kassen abhängig vom Tarif.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Austritt extrem schwer</h2>



<p>Was die angesprochene Fluchtbewegung anbelangt: Es ist nicht einfach, aus der PKV auszutreten. Sie umgibt ein dichter Sperrwall. Jenseits der 55 Jahre und eines Einkommens von 50.800 Euro ist es sehr schwer. Vor diesem Hintergrund verwundern 153.200 Wechsler zur GKV schon.</p>
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		<title>Private Krankenversicherungen: Kostenexplosion befürchtet</title>
		<link>https://vorsorgewissen.de/versicherung/krankenversicherung/privat/private-krankenversicherungen-kostenexplosion-befuerchtet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Private Krankenversicherung]]></category>
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<h2 class="wp-block-heading">Private Krankenversicherungen: Kostenexplosion befürchtet</h2>



<p>Die Irritationen im Gesundheitswesen reißen nicht ab. Zu Jahresbeginn hatte die Ankündigung einiger gesetzlicher Krankenkassen, den Zusatzbeitrag zu erheben, für erheblichen Wirbel gesorgt. Fast untergegangen ist in dem Spektakel, dass auch die privaten Krankenversicherer stärker zulangen und zum Teil 20 bis 30 Prozent mehr verlangen.</p>



<p>Der Grund ist, dass die privaten Krankenversicherungen mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, wie die gesetzlichen Kassen. Einmal steigen auch für sie die Kosten, vor allem Medikamente werden erheblich teurer. Zum anderen aber gibt es strukturelle Entwicklungen, die belasten. Insbesondere die Tatsache, dass die Menschen immer älter werden und somit die Phase der besonders teuren medizinischen Versorgung verlängert wird, lastet auf den Kassen.</p>



<p>Diese geben die Kosten weiter an ihre Versicherten, die darüber nicht begeistert sind und sich wesentlich öfter beschweren. Dabei geht es nicht allein um die Erhöhung der Beiträge, für die es schließlich auch Gründe gibt; parallel wird von Versicherten bemängelt, dass von privaten Krankenkassen auch bei den Leistungen der Gürtel enger geschnallt wird.</p>



<p>In der Presse ist die Rede davon gewesen, dass auch Leistungen, die von gesetzlichen Krankenkassen ohne weiteres bezahlt werden, von privaten Krankenversicherern eben nicht mehr beglichen werden. Außerdem seien die Prüfverfahren verschärft worden, immer mehr Leistungen würden verweigert, auch solche, die durchaus abgeleistet werden müssten. Der Grund liege darin, dass die Versicherten oft auf einen Widerspruch verzichten würden.</p>



<p>Für die Branche, die damit wirbt, den Versicherten einen erstklassigen Status im Gesundheitswesen zu verschaffen, ist das mit einem erheblichen Problem verbunden. Die Probleme zwischen Versicherten und privatem Krankenversicherer liegen aber auch noch in anderen Bereichen. So zum Beispiel bei Vorerkrankungen, die verschwiegen würden und zu Leistungsverweigerung seitens des Versicherers führten.</p>



<p>Und es könnte noch dicker kommen, was mit einer Veränderung der steuerlichen Betrachtungsweise der Krankenkassenbeiträge zusammenhängt. Diese sollen in größerem Umfang absetzbar sein, was im Falle von privat Versicherten aber nur solche Dinge betrifft, die eingereicht worden sind.</p>



<p>Das könnte dazu führen, dass auf Selbstbehalte und Beitragsrückzahlungen verzichtet wird und mehr Rechnungen eingereicht werden. Die finanziellen Belastungen der Kassen würden so steigen, schlussendlich könnte es zu einer Kosten- und Beitragsexplosion bei den privaten Krankenkassen kommen, fürchten einige Experten.</p>
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		<title>Private Krankenversicherungen: Kampf um Bestandskunden</title>
		<link>https://vorsorgewissen.de/versicherung/krankenversicherung/privat/private-krankenversicherungen-kampf-um-bestandskunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Kiveris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 18:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Private Krankenversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts könnte unter den Privaten Krankenversicherern einen Kampf um Bestandskunden auslösen, meinen Experten....]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Private Krankenversicherungen: Kampf um Bestandskunden</h2>



<p>Eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts könnte unter den Privaten Krankenversicherern einen Kampf um Bestandskunden auslösen, meinen Experten. Jüngst hatte das Bundesverfassungsgericht einen so genannten Tarifstrukturzuschlag für unrechtens erklärt: Dabei handelt es sich um einen pauschalen Zuschlag, den die Allianz von ihren bestehenden Kunden verlang hat, die in einen neuen Tarif wechseln wollten.</p>



<p>Hintergrund ist ein Tarif, der von der Allianz unter dem Label Aktimed vermarktet wird. Dieser soll neue Kunden mit einer niedrigen Grundprämie locken. Das hat natürlich auch Kunden, die bereits bei der Allianz eine Private Krankenversicherung abgeschlossen haben, angelockt. Doch diesen wurde von der Versicherungsgesellschaft ein pauschaler Zuschlag in Höhe von zwanzig Prozent aufgedrückt.</p>



<p>Seitens der Allianz ist das mit einer völlig neuen Kalkulation des Tarifs begründet worden, was die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht allerdings nicht so sah und das untersagt hat. Einer Klage der Allianz hat das Verwaltungsgericht zunächst nachgegeben, allerdings nicht das Bundesverfassungsgericht, das die erstinstanzliche Entscheidung aufgehoben hat.</p>



<p>So heißt es nun, dass für die Einstufung in einen neuen Tarif nur das als Grundlage genommen werden kann, was bei dem ersten Vertrag mit dem Versicherer galt, nämlich der seinerzeitige Gesundheitszustand. Wer also mit bestem Risiko aufgenommen wurde, darf in dieser Kategorie auch in den neuen Tarif wechseln, so er nach den neuen Kriterien immer noch als bestes Risiko gelten würde – mit dem alten Gesundheitszustand!</p>



<p>Für die Versicherten, die in den vergangenen Jahren mit einem Zuschlag bei Tarifwechsel bedacht worden sind, besteht nach Expertenmeinung die Möglichkeit, diese Zuschläge zurückzufordern. In Zukunft sollte jeder privat Krankenversicherte auch darauf achten, dass ihm keine Zuschläge berechnet werden und sich eventuell dagegen wehren. Eine weitere Folge: Bestandskunden könnten stärker umworben werden, was die bisherige Praxis, vor allem junge, gesunde Neukunden zu werben, ergänzen würde.</p>
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